5. November 2026
Rollstuhl ausleihen und mieten – was muss ich wissen?
Ob nach einer Verletzung, Operation oder durch Krankheit – Mobilitätseinschränkungen können den Alltag stark beeinflussen. Doch es gibt einige Hilfsmittel, die für Entlastung sorgen können.

Rollstuhl ausleihen und mieten – was muss ich wissen?
Ob nach einer Verletzung, Operation oder durch Krankheit – Mobilitätseinschränkungen können den Alltag stark beeinflussen. Doch es gibt einige Hilfsmittel, die für Entlastung sorgen können. Das Ausleihen eines Rollstuhls kann zum Beispiel eine praktische Lösung sein. So kannst Du eine temporäre Bewegungseinschränkung überbrücken oder das Hilfsmittel vor einem Kauf testen. Was Du dabei beachten solltest, wie das Ausleihen abläuft und für welche Zwecke die Rollstuhlmiete geeignet ist, erfährst Du in diesem Beitrag.
Das Wichtigste in Kürze
- Rollstühle ausleihen kannst Du in der Regel über Sanitätshäuser oder direkt bei einem Rollstuhlanbieter.
- Wenn Dein Arzt Dir eine medizinische Notwendigkeit bescheinigt, können die Mietkosten von der Krankenversicherung übernommen werden.
- Bist Du häufiger auf einen Rollstuhl angewiesen, kann es sinnvoll sein zu prüfen, ob der Kauf eines Rollstuhls für Dich wirtschaftlicher ist.
Wann ist eine Rollstuhlmiete sinnvoll?
Eine Rollstuhlmiete kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Du das Hilfsmittel nur für einen begrenzten Zeitraum benötigst. So sparst Du Dir die teilweise hohen Anschaffungskosten und ermöglichst Dir dennoch Unabhängigkeit. Die möglichen Anlässe einer Rollstuhlmiete sind vielfältig. In folgenden Situationen kann das Leihen eines Rollstuhls besonders hilfreich sein:
- Vor dem Kauf: Wenn Du Dir einen Rollstuhl kaufen möchtest, kannst Du Dir vorab unterschiedliche Modelle leihen, um sie ausgiebig zu testen.
- Operation / Verletzung: Einige Operationen beeinträchtigen die Mobilität stark. In dieser Phase kannst Du Dir mit einem Rollstuhl Unabhängigkeit wahren.
- Unklare Nutzungsdauer: Vielleicht weißt Du noch gar nicht, wie lange Du den Rollstuhl benötigen wirst? Die Mietdauer kannst Du individuell festlegen.
- Gelegenheitsnutzung: Du bist im Alltag noch mobil, benötigst für besondere Aktivitäten aber Unterstützung? Ein Rollstuhl kann Dich zum Beispiel auf Veranstaltungen, Reisen oder lange Ausflüge begleiten.
Rollstuhl ausleihen – Kosten
Die Kosten für die Miete eines Rollstuhls variieren je nach Anbieter, Modell und Mietdauer. Deshalb kann man keinen allgemeingültigen Preis nennen. Es gibt allerdings Richtwerte und Faktoren, die die Preisgestaltung beeinflussen:
- Modell: Interessierst Du Dich für ein Standardmodell, kannst Du eine Miete durchaus ab 4 Euro pro Tag erhalten. Soll es ein Premiummodell oder ein Elektrorollstuhl sein, musst Du eher mit 14 Euro aufwärts rechnen – mehr Komfort, Stabilität und gute Ausstattung machen hier den Unterschied.
- Mietdauer: In der Regel rechnen die Anbieter pro Tag ab. Häufig wird jedoch eine Mindestmietdauer fällig. Wenn Du den Rollstuhl also nur sporadisch benötigst, kann es sein, dass Du für einen längeren Zeitraum zahlst als Du den Rollstuhl tatsächlich nutzt.
- Bereitstellungspauschale: Du musst teilweise mit weiteren Gebühren für einzelne Leistungen rechnen. Dazu zählen z.B. Lieferung und Abholung, technische Prüfung, Reinigung und die Ausstattung des Rollstuhls.
- Kaution: Zur Absicherung verlangen manche Anbieter eine Kaution. Diese erhältst Du zwar bei einwandfreier Rückgabe des Hilfsmittels zurück – dennoch musst Du die Kosten anfangs aufbringen.
Wie Du siehst, ist die Rollstuhlmiete vor allem für den kurzzeitigen Bedarf geeignet. Wenn Du jedoch länger oder häufiger auf ein Hilfsmittel angewiesen bist, lohnt es sich auf jeden Fall, über einen Kauf nachzudenken. Vergleiche hierzu genau die Kosten, die bei beiden Varianten auf Dich zukommen. Eventuell stellst Du fest, dass der Kauf eines Rollstuhls auf Dauer wirtschaftlicher für Dich und Dein Portemonnaie ist.
Allgemein gilt aber auf jeden Fall: Die Preise und Leistungen variieren je nach Anbieter stark. Deshalb solltest Du im Vorfeld unbedingt vergleichen. Informiere Dich online auf den Webseiten der Anbieter, fordere Infomaterial an oder gehe ins persönliche Gespräch. So findest Du das für Dich beste Angebot.
Welcher Rollstuhl ist der richtige für mich?
Begibst Du Dich auf die Suche nach einem passenden Modell, stellst Du schnell fest: Der Markt bietet vielerlei Rollstuhlarten: Leichtgewichtrollstuhl, Pflegerollstuhl, Aktivrollstuhl, faltbarer Elektrorollstuhl, Adaptivrollstuhl oder Geländerollstuhl – die Liste ist lang.
Welcher der richtige Rollstuhl für Dich ist, ist ganz individuell. Mache Dir ausreichend Gedanken, bevor Du einen Rollstuhl ausleihst. Nimm unter anderem folgende Aspekte bzw. Fragen in Deine Überlegungen auf:
- Wie lange benötige ich den Rollstuhl voraussichtlich? Hinweis: Manche Anbieter haben eine Mindestmietdauer.
- Zu welchen Zwecken brauche ich den Rollstuhl? Lege ich eher lange oder kurze Strecken zurück und bin ich im Außen- oder Innenbereich unterwegs?
- Wie viel Budget habe ich für das Ausleihen zur Verfügung? Prüfe auch, ob sich langfristig der Kauf des Hilfsmittels mehr lohnt als die Miete.
Wir wissen: Sich Gedanken zu diesen Fragen zu machen, kann auf den ersten Blick etwas überfordernd wirken. In der Regel berät Dich Dein Arzt jedoch zu diesem Thema. Auch in einem Sanitätshaus kannst Du Experten zu Rate ziehen und dort sogar unterschiedliche Modelle ausprobieren – und sie dort häufig auch direkt ausleihen.
Rollstuhl leihen im Sanitätshaus: Diese Möglichkeiten hast Du
Ein Sanitätshaus ist für viele die erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, einen Rollstuhl zu leihen. Dort findest Du meist eine Auswahl an Standard- und Spezialmodellen, bekommst eine persönliche Beratung und kannst den Rollstuhl individuell anpassen lassen. Viele Sanitätshäuser bieten außerdem einen Lieferservice an. Informiere Dich am besten im Vorfeld telefonisch über Verfügbarkeit, Mietbedingungen und mögliche Kosten.
Wenn Du eine ärztliche Verordnung hast, kann sich auch deine Krankenkasse an der Miete beteiligen.
Alternativ gibt es auch spezialisierte Anbieter und Online-Plattformen, über die Du einen Rollstuhl bequem online leihen kannst. Hier hast Du häufig eine größere Auswahl, zum Beispiel an faltbaren oder elektrischen Rollstühlen. Auch Organisationen wie das Österreichische Rote Kreuz bieten in bestimmten Gebieten Leihmodelle an.
Zuschuss durch Krankenversicherung
Benötigst Du zum Beispiel nach einem Unfall, einer Operation oder bei einer Erkrankung kurzzeitig einen Rollstuhl, kann die Krankenversicherung die Kosten für die Miete übernehmen – vorausgesetzt, es liegt eine medizinische Notwendigkeit vor. Diese musst Du Dir von Deinem Arzt attestieren lassen.
Leihst Du einen Rollstuhl über Deine Krankenversicherung, erhältst Du in der Regel ein Standardmodell. Dann musst Du lediglich eine Zuzahlung leisten. Möchtest Du jedoch einen anderen Rollstuhl mieten, zum Beispiel ein Modell mit Elektroantrieb, musst Du mit einer höheren Zuzahlung rechnen.
Wenn Du eine Mobilitätshilfe über Deine Krankenversicherung leihen möchtest, nimm am besten Kontakt zu Deinem Ansprechpartner auf. Dieser kann Dir genau sagen, ob die Kosten in Deinem Fall übernommen werden und welches Modell dafür infrage kommt. Informiere Dich außerdem, mit welchen Sanitätshäusern die Krankenversicherung zusammenarbeitet. Dann kannst Du die Miete ganz unkompliziert über das Sanitätshaus abwickeln.
Rollstuhl mieten als flexible Alternative
Wer einen Rollstuhl nur vorübergehend benötigt, kann ihn auch mieten. Viele Sanitätshäuser und spezialisierte Anbieter stellen Rollstühle zur kurzfristigen Nutzung zur Verfügung – etwa nach einer Operation, während einer Reha oder für den Urlaub. Die Miete bietet den Vorteil, keine hohen Anschaffungskosten zu haben und trotzdem mobil zu bleiben. Je nach Bedarf können unterschiedliche Modelle wie Standard-, Leichtgewicht- oder Elektrorollstühle gemietet werden.
Gut zu wissen
Möchtest Du den Rollstuhl für einen Urlaub oder Ausflug ausleihen, musst Du die Kosten selbst tragen. In diesem Fall wird die Finanzierung für die Leihgabe des Hilfsmittels nicht von der Krankenversicherung übernommen.
Fazit
Es gibt diverse Lebenssituationen, in denen es sinnvoll sein kann, einen Rollstuhl auszuleihen – ob nach einer Operation, während einer Erkrankung oder als kurzzeitige Alltagshilfe. Wichtig ist, sich für ein passendes Modell zu entscheiden, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird: manuell oder elektrisch, Standard oder mit zusätzlicher Ausstattung? Kompetente Beratung hinsichtlich dieser Fragen erhältst Du im Fachhandel, zum Beispiel im Sanitätshaus oder direkt bei Rollstuhlanbietern. Wird Dir zusätzlich eine Notwendigkeit ärztlich bescheinigt, kannst Du das Hilfsmittel sogar über Deine Krankenversicherugn leihen. Das bedeutet: Möchtest Du einen Rollstuhl ausleihen, kommen nicht zwangsläufig hohe Kosten auf Dich zu. Wäge vorher immer für Dich ab, ob es sich perspektivisch lohnen könnte, einen Rollstuhl zu kaufen statt zu mieten.
FAQ
Du kannst einen Rollstuhl in Sanitätshäusern, bei Online-Anbietern oder teilweise auch bei Organisationen wie dem Österreichischen Roten Kreuz mieten. Besonders Sanitätshäuser sind eine gute Adresse für persönliche Beratung und individuelle Anpassung.
Die Mietkosten variieren je nach Modell, Anbieter und Mietdauer. Einfache Modelle gibt es oft ab ca. 15–30 € pro Woche, während elektrische Rollstühle mehr kosten. Bei einer ärztlichen Verordnung kann die Krankenversicherung die Kosten ganz oder teilweise übernehmen.
Die Mietdauer ist flexibel und hängt vom Anbieter ab. In vielen Fällen sind sowohl kurze Zeiträume (z. B. für Reha oder Urlaub) als auch längere Zeiträume möglich.
Viele Anbieter – vor allem Online-Plattformen und größere Sanitätshäuser – bieten einen Lieferservice an. Alternativ kannst du den Rollstuhl auch vor Ort abholen, wenn du ihn sofort brauchst.
Ja, einige Anbieter haben auch faltbare oder kompakte Elektrorollstühle zur Miete im Angebot. Diese sind besonders praktisch für Reisen oder temporäre Einschränkungen.
Mit ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenversicherung häufig die Kosten – besonders bei medizinischer Notwendigkeit. Wichtig ist, den Antrag rechtzeitig zu stellen.
Ob nach einer Verletzung, Operation oder durch Krankheit – Mobilitätseinschränkungen können den Alltag stark beeinflussen. Doch es gibt einige Hilfsmittel, die für Entlastung sorgen können. Das Ausleihen eines Rollstuhls kann zum Beispiel eine praktische Lösung sein. So kannst Du eine temporäre Bewegungseinschränkung überbrücken oder das Hilfsmittel vor einem Kauf testen. Was Du dabei beachten solltest, wie das Ausleihen abläuft und für welche Zwecke die Rollstuhlmiete geeignet ist, erfährst Du in diesem Beitrag.
Das Wichtigste in Kürze
- Rollstühle ausleihen kannst Du in der Regel über Sanitätshäuser oder direkt bei einem Rollstuhlanbieter.
- Wenn Dein Arzt Dir eine medizinische Notwendigkeit bescheinigt, können die Mietkosten von der Krankenversicherung übernommen werden.
- Bist Du häufiger auf einen Rollstuhl angewiesen, kann es sinnvoll sein zu prüfen, ob der Kauf eines Rollstuhls für Dich wirtschaftlicher ist.
Wann ist eine Rollstuhlmiete sinnvoll?
Eine Rollstuhlmiete kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Du das Hilfsmittel nur für einen begrenzten Zeitraum benötigst. So sparst Du Dir die teilweise hohen Anschaffungskosten und ermöglichst Dir dennoch Unabhängigkeit. Die möglichen Anlässe einer Rollstuhlmiete sind vielfältig. In folgenden Situationen kann das Leihen eines Rollstuhls besonders hilfreich sein:
- Vor dem Kauf: Wenn Du Dir einen Rollstuhl kaufen möchtest, kannst Du Dir vorab unterschiedliche Modelle leihen, um sie ausgiebig zu testen.
- Operation / Verletzung: Einige Operationen beeinträchtigen die Mobilität stark. In dieser Phase kannst Du Dir mit einem Rollstuhl Unabhängigkeit wahren.
- Unklare Nutzungsdauer: Vielleicht weißt Du noch gar nicht, wie lange Du den Rollstuhl benötigen wirst? Die Mietdauer kannst Du individuell festlegen.
- Gelegenheitsnutzung: Du bist im Alltag noch mobil, benötigst für besondere Aktivitäten aber Unterstützung? Ein Rollstuhl kann Dich zum Beispiel auf Veranstaltungen, Reisen oder lange Ausflüge begleiten.
Rollstuhl ausleihen – Kosten
Die Kosten für die Miete eines Rollstuhls variieren je nach Anbieter, Modell und Mietdauer. Deshalb kann man keinen allgemeingültigen Preis nennen. Es gibt allerdings Richtwerte und Faktoren, die die Preisgestaltung beeinflussen:
- Modell: Interessierst Du Dich für ein Standardmodell, kannst Du eine Miete durchaus ab 4 Euro pro Tag erhalten. Soll es ein Premiummodell oder ein Elektrorollstuhl sein, musst Du eher mit 14 Euro aufwärts rechnen – mehr Komfort, Stabilität und gute Ausstattung machen hier den Unterschied.
- Mietdauer: In der Regel rechnen die Anbieter pro Tag ab. Häufig wird jedoch eine Mindestmietdauer fällig. Wenn Du den Rollstuhl also nur sporadisch benötigst, kann es sein, dass Du für einen längeren Zeitraum zahlst als Du den Rollstuhl tatsächlich nutzt.
- Bereitstellungspauschale: Du musst teilweise mit weiteren Gebühren für einzelne Leistungen rechnen. Dazu zählen z.B. Lieferung und Abholung, technische Prüfung, Reinigung und die Ausstattung des Rollstuhls.
- Kaution: Zur Absicherung verlangen manche Anbieter eine Kaution. Diese erhältst Du zwar bei einwandfreier Rückgabe des Hilfsmittels zurück – dennoch musst Du die Kosten anfangs aufbringen.
Wie Du siehst, ist die Rollstuhlmiete vor allem für den kurzzeitigen Bedarf geeignet. Wenn Du jedoch länger oder häufiger auf ein Hilfsmittel angewiesen bist, lohnt es sich auf jeden Fall, über einen Kauf nachzudenken. Vergleiche hierzu genau die Kosten, die bei beiden Varianten auf Dich zukommen. Eventuell stellst Du fest, dass der Kauf eines Rollstuhls auf Dauer wirtschaftlicher für Dich und Dein Portemonnaie ist.
Allgemein gilt aber auf jeden Fall: Die Preise und Leistungen variieren je nach Anbieter stark. Deshalb solltest Du im Vorfeld unbedingt vergleichen. Informiere Dich online auf den Webseiten der Anbieter, fordere Infomaterial an oder gehe ins persönliche Gespräch. So findest Du das für Dich beste Angebot.
Welcher Rollstuhl ist der richtige für mich?
Begibst Du Dich auf die Suche nach einem passenden Modell, stellst Du schnell fest: Der Markt bietet vielerlei Rollstuhlarten: Leichtgewichtrollstuhl, Pflegerollstuhl, Aktivrollstuhl, faltbarer Elektrorollstuhl, Adaptivrollstuhl oder Geländerollstuhl – die Liste ist lang.
Welcher der richtige Rollstuhl für Dich ist, ist ganz individuell. Mache Dir ausreichend Gedanken, bevor Du einen Rollstuhl ausleihst. Nimm unter anderem folgende Aspekte bzw. Fragen in Deine Überlegungen auf:
- Wie lange benötige ich den Rollstuhl voraussichtlich? Hinweis: Manche Anbieter haben eine Mindestmietdauer.
- Zu welchen Zwecken brauche ich den Rollstuhl? Lege ich eher lange oder kurze Strecken zurück und bin ich im Außen- oder Innenbereich unterwegs?
- Wie viel Budget habe ich für das Ausleihen zur Verfügung? Prüfe auch, ob sich langfristig der Kauf des Hilfsmittels mehr lohnt als die Miete.
Wir wissen: Sich Gedanken zu diesen Fragen zu machen, kann auf den ersten Blick etwas überfordernd wirken. In der Regel berät Dich Dein Arzt jedoch zu diesem Thema. Auch in einem Sanitätshaus kannst Du Experten zu Rate ziehen und dort sogar unterschiedliche Modelle ausprobieren – und sie dort häufig auch direkt ausleihen.
Rollstuhl leihen im Sanitätshaus: Diese Möglichkeiten hast Du
Ein Sanitätshaus ist für viele die erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, einen Rollstuhl zu leihen. Dort findest Du meist eine Auswahl an Standard- und Spezialmodellen, bekommst eine persönliche Beratung und kannst den Rollstuhl individuell anpassen lassen. Viele Sanitätshäuser bieten außerdem einen Lieferservice an. Informiere Dich am besten im Vorfeld telefonisch über Verfügbarkeit, Mietbedingungen und mögliche Kosten.
Wenn Du eine ärztliche Verordnung hast, kann sich auch deine Krankenkasse an der Miete beteiligen.
Alternativ gibt es auch spezialisierte Anbieter und Online-Plattformen, über die Du einen Rollstuhl bequem online leihen kannst. Hier hast Du häufig eine größere Auswahl, zum Beispiel an faltbaren oder elektrischen Rollstühlen. Auch Organisationen wie das Österreichische Rote Kreuz bieten in bestimmten Gebieten Leihmodelle an.
Zuschuss durch Krankenversicherung
Benötigst Du zum Beispiel nach einem Unfall, einer Operation oder bei einer Erkrankung kurzzeitig einen Rollstuhl, kann die Krankenversicherung die Kosten für die Miete übernehmen – vorausgesetzt, es liegt eine medizinische Notwendigkeit vor. Diese musst Du Dir von Deinem Arzt attestieren lassen.
Leihst Du einen Rollstuhl über Deine Krankenversicherung, erhältst Du in der Regel ein Standardmodell. Dann musst Du lediglich eine Zuzahlung leisten. Möchtest Du jedoch einen anderen Rollstuhl mieten, zum Beispiel ein Modell mit Elektroantrieb, musst Du mit einer höheren Zuzahlung rechnen.
Wenn Du eine Mobilitätshilfe über Deine Krankenversicherung leihen möchtest, nimm am besten Kontakt zu Deinem Ansprechpartner auf. Dieser kann Dir genau sagen, ob die Kosten in Deinem Fall übernommen werden und welches Modell dafür infrage kommt. Informiere Dich außerdem, mit welchen Sanitätshäusern die Krankenversicherung zusammenarbeitet. Dann kannst Du die Miete ganz unkompliziert über das Sanitätshaus abwickeln.
Rollstuhl mieten als flexible Alternative
Wer einen Rollstuhl nur vorübergehend benötigt, kann ihn auch mieten. Viele Sanitätshäuser und spezialisierte Anbieter stellen Rollstühle zur kurzfristigen Nutzung zur Verfügung – etwa nach einer Operation, während einer Reha oder für den Urlaub. Die Miete bietet den Vorteil, keine hohen Anschaffungskosten zu haben und trotzdem mobil zu bleiben. Je nach Bedarf können unterschiedliche Modelle wie Standard-, Leichtgewicht- oder Elektrorollstühle gemietet werden.
Gut zu wissen
Möchtest Du den Rollstuhl für einen Urlaub oder Ausflug ausleihen, musst Du die Kosten selbst tragen. In diesem Fall wird die Finanzierung für die Leihgabe des Hilfsmittels nicht von der Krankenversicherung übernommen.
Fazit
Es gibt diverse Lebenssituationen, in denen es sinnvoll sein kann, einen Rollstuhl auszuleihen – ob nach einer Operation, während einer Erkrankung oder als kurzzeitige Alltagshilfe. Wichtig ist, sich für ein passendes Modell zu entscheiden, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird: manuell oder elektrisch, Standard oder mit zusätzlicher Ausstattung? Kompetente Beratung hinsichtlich dieser Fragen erhältst Du im Fachhandel, zum Beispiel im Sanitätshaus oder direkt bei Rollstuhlanbietern. Wird Dir zusätzlich eine Notwendigkeit ärztlich bescheinigt, kannst Du das Hilfsmittel sogar über Deine Krankenversicherugn leihen. Das bedeutet: Möchtest Du einen Rollstuhl ausleihen, kommen nicht zwangsläufig hohe Kosten auf Dich zu. Wäge vorher immer für Dich ab, ob es sich perspektivisch lohnen könnte, einen Rollstuhl zu kaufen statt zu mieten.
FAQ
Du kannst einen Rollstuhl in Sanitätshäusern, bei Online-Anbietern oder teilweise auch bei Organisationen wie dem Österreichischen Roten Kreuz mieten. Besonders Sanitätshäuser sind eine gute Adresse für persönliche Beratung und individuelle Anpassung.
Die Mietkosten variieren je nach Modell, Anbieter und Mietdauer. Einfache Modelle gibt es oft ab ca. 15–30 € pro Woche, während elektrische Rollstühle mehr kosten. Bei einer ärztlichen Verordnung kann die Krankenversicherung die Kosten ganz oder teilweise übernehmen.
Die Mietdauer ist flexibel und hängt vom Anbieter ab. In vielen Fällen sind sowohl kurze Zeiträume (z. B. für Reha oder Urlaub) als auch längere Zeiträume möglich.
Viele Anbieter – vor allem Online-Plattformen und größere Sanitätshäuser – bieten einen Lieferservice an. Alternativ kannst du den Rollstuhl auch vor Ort abholen, wenn du ihn sofort brauchst.
Ja, einige Anbieter haben auch faltbare oder kompakte Elektrorollstühle zur Miete im Angebot. Diese sind besonders praktisch für Reisen oder temporäre Einschränkungen.
Mit ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenversicherung häufig die Kosten – besonders bei medizinischer Notwendigkeit. Wichtig ist, den Antrag rechtzeitig zu stellen.
Unsicher, welches Modell zu Dir passt?
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